Über uns – oder: Wie alles begann…

Der „Verein der Freunde und Förderer der evangelischen Kindertagesstätte der Gemeinde Rath-Ostheim e. V.“ wurde 1996/97 gegründet. Den ersten Vorstand stellten damals Dr. Anke Kietzmann, Petra Arenz, Petra Schünke und Susanne Lopin. Sie setzten sich zum Ziel, die Kindertagesstätte bei der Ausstattung von Außen- und Innenspielräumen finanziell zu unterstützen.

Mit Erfolg: Das Förderverein-Team veranstaltete Basare, Theaterstücke, richtete die St. Martinfeier aus und bot verschiedene Bastelaktionen übers Jahr verteilt an.

Aus den Erlösen wurden zahlreiche kleine Projekte umgesetzt und Anschaffungen für die Tagesstätte finanziert:
• 1999: Töpferofen und Fußballtore
• 2000: Bambolas (Geschicklichkeitsspiel)
• 2001: Wassermatschanlage (dafür gewann die KiTa den Umweltpreis des Stadtkirchenverbandes)
• 2003: Schaukelkonstruktion in der Turnhalle
• 2004: Fallschutzmatten, Kletterwand in der Turnhalle
Rettung in letzter Minute
Im Jahre 2005 verschärfte sich die finanzielle Lage der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim als Träger der Kindertagesstätte dramatisch. Es zeichnete sich ab, dass die Gemeinde auf Dauer nicht in der Lage sein würde, den 20prozentigen Trägeranteil von jährlich ca. 45.000 Euro aufzubringen. Es drohte die Schließung der Kita.

Der damalige Vorstand des Fördervereins, Susanne Montanus-Essen, Heike Ross, Petra Becker und Ellen Sehrbrock-Anschütz, entschloss sich, neue Wege zu gehen, um den Fortbestand der „Wasserblecher Kinder“ langfristig zu sichern: Eine Satzungsänderung ermöglichte es dem Förderverein, den Trägeranteil der Kirche zu einem wesentlichen Teil mitzutragen.

Durch den unermüdlichen Einsatz vieler Beteiligter und einer enormen Spendenbereitschaft konnte der Förderverein die Gemeinde im Jahr 2006 erstmals mit einer zweckgebundenen Spende in Höhe von 20.000 Euro für den Trägeranteil unterstützen und sicherte so den Fortbestand der Kindertagesstätte. Gleichzeitig
verfolgte der Förderverein sein ursprüngliches Ziel und unterstützte die Kita mit rund. 1 .500 Euro für
• diverses Spielzeug (z. B. Piratenschiff und Puppenwagen)
• Sonnenkappen für Ausflüge
• leichte Sportmatten
• Sand- und Matschwanne
• Spaten, Rechen und Schaufeln
• Digitalkamera zur Dokumentation

Auch 2007 leistete der Förderverein — diesmal durch eine Erhöhung der Gesamtträgerkosten bedingt — eine Spende in Höhe von 22.000 Euro an die Evangelische Kirchengemeinde Rath-Ostheim. Dazu kamen unter anderem eine neue Schaukel für die Turnhalle, der Ausbau des Kletterhügels im Garten sowie diverse Bücher und Spiele.
In den Folgejahren griff der Förderverein der Gemeinde weiterhin finanziell unter die Arme und unterstützte zusätzlich die Kita mit diversen Maßnahmen und Investitionen. Dazu gehörten unter anderem:
• Errichtung einer umfangreichen Seillandschaft im Garten der Kita
• Kameras für die Kita
• Weichbodenmatten für die Turnhalle
• Sonnenschirm für den Sandkasten
• Schaukel Turnhalle
• Weichbodensatz und Softbausteine
• Kuschelecke für die Mäusegruppe
Außerdem sorgte der Förderverein für Bastelmaterialien, Bücher und Spiele und unterstützte die Kita bei Ausflügen.

Finanzielle Entspannung währte nur kurz

2011 war die Gemeinde erstmals seit 2005 nicht mehr auf eine finanzielle Unterstützung durch den Förderverein angewiesen. Vor diesem Hintergrund war es möglich, größere Anschaffungen für die Kita zu finanzieren: ein neues Holzhaus sowie ein Piratenschiff für das Außengelände. Außerdem sorgt der Verein seit Anfang 2011 dafür, dass wöchentlich eine Musiklehrerin in die Kita kommt.

Leider ist die finanzielle Situation der Gemeinde inzwischen wieder sehr angespannt Die Gemeinde hat daher signalisiert, dass sie künftig erneut auf eine Unterstützung durch den Förderverein angewiesen sein könnte.

Damit die „Wasserblecher Kinder“ auch in den nächsten Jahren ein schönes Zuhause haben, sind wir daher weiterhin auf jedwede Art von Unterstützung und Spenden angewiesen. Wir freuen uns natürlich insbesondere über langfristige Patenschaften und Sponsoren, aber auch einzelne Spenden sind willkommen.
Nur gemeinschaftlich können wir es schaffen, die Kindertagesstätte in unserer Gemeinde weiterhin zu erhalten!